Mitglieder geben ihr Ja-Wort

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Jetzt ist es offiziell. Die Mitglieder der Vereine FC Germania 07 Dürwiß, SCB Laurenzberg und Fortuna Weisweiler haben am Donnerstag Abend ein klares Votum für eine Verschmelzung zum ersten Juli 2020 abgegeben und den FC Eschweiler 2020 gegründet. Die Satzung des neuen Vereins wurde verabschiedet und das designierte Vorstandsteam ohne Gegenstimme ins Amt gewählt.

Bis die drei Gründungsvereine mit Ablauf des 30. Juni in den neuen Verein übergehen, werden die jeweiligen Mannschaften noch unter ihren „alten“ Farben und Namen am Spielbetreib teilnehmen. Mit Beginn der kommenden Spielzeit ziert dann das neue, auf der Mitgliederversammlung erstmalig vorgestellte, Vereinslogo das Trikot der Spielerinnen und Spieler.

Einsatz hat sich gelohnt

Auch wenn es sich im Dezember bereits abzeichnete, die Erleichterung war dem Fusionsprojektteam anzusehen, nachdem die Mitglieder aller drei Vereine einer Verschmelzung zugestimmt und den neuen Verein aus der Taufe gehoben hatten. „Wir sind alle sehr glücklich darüber, dass unsere Mitglieder diesen zukunftsweisenden Schritt mitgehen und sich der Einsatz der vergangenen Monate auch gelohnt hat“, beschreibt Hans Kube als frisch gekürter 1. Vorsitzender des FC Eschweiler 2020 die allgemeine Gefühlslage. Wohlwissend, dass es bis zum Beginn der neuen Saison noch eine Menge zu erledigen gibt, „werde man sich mit Elan, Optimismus aber auch mit dem notwendigen Respekt an die Arbeit machen“, so Kube. Wenn es soweit ist, könnten nach aktuellem Stand der Dinge bis zu 20 Junioren- und vier Seniorenteams sowie eine Damenmannschaft am Spielbetrieb 2020/21 teilnehmen. Im Idealfall werden dann auch schon die ersten Meisterschaftsspiele im Sportpark am See auf einem neuen Kunstrasenplatz ausgetragen. Einen entsprechenden Posten für die erforderlichen Umbaumaßnahmen hatte die Stadt Eschweiler noch im vergangenen Jahr in den kommunalen Haushalt eingestellt. Mit dem Zusammenschluss ist nun die entscheidende Hürde für die Aktivierung der Gelder genommen.

Weniger ist mehr

Eine spannende Frage, die nicht nur den Mitgliedern seit Längerem schon auf den Nägeln brannte, wurde am Ende eines langen Wahl- und Abstimmungsabends dann schließlich auch noch beantwortet. Wie sieht es denn nun aus, das neue Vereinslogo? Die Antwort: Anders als man es vielleicht hätte erwarten können. Denn ganz bewusst haben sich die Verantwortlichen der drei Vereine ein Stück weit von den klassischen, fußballvereinstypischen Wappenformen gelöst. „Wir wollten ein Design, dass einen hohen Wiedererkennungswert hat und zu einem jungen, modernen, Verein mit Perspektive passt“, erläuterte Marcus Pontzen, der als Mitglied des Projektteams für die Logoentwicklung verantwortlich zeichnete. Das vom Haaner Grafikdesigner Peter Forsthoff gestaltete Vereinsemblem kommt deswegen auch ohne kleinteilige Schnörkel aus. In Anlehnung an das indestädtische Wappen prägt ein stilisierter Löwenkopf das visuelle Aushängeschild des Clubs, der seine sportliche Heimat zukünftig an der Jülicher Straße im Eschweiler Norden haben wird. „Die bisherigen Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass unser Logo gut ankommt und angenommen wird“, berichtet Hans Kube, der überzeugt ist, „dass sich das neue Gesicht des Eschweiler Vereinsfußballs auch über die Stadtgrenzen hinaus schnell etablieren wird.“