Grünes Licht für Vereinsfusion

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Am Donnerstagabend haben die Mitglieder der Vereine FC Germania 07 Dürwiß, SCB Laurenzberg und Fortuna Weisweiler grünes Licht für die angestrebte Fusion im kommenden Jahr gegeben. Jeweils einstimmig wurde auf der gemeinsamen Mitgliederversammlung einer Änderung der Vereinssatzungen zugestimmt. Der Zusammenschluss soll dann auf einer weiteren Mitgliederversammlung Ende Januar endgültig beschlossen werden.

Geplant ist, dass der neue Verein mit dem Namen FC Eschweiler 2020 zu Beginn der kommenden Saison in den Spielbetrieb einsteigt. Bis dahin werden die Teams der drei Gründungsvereine noch unter ihren „alten“ Farben aktiv sein.

Informationen aus erster Hand

Das Vereinsheim des FC Germania 07 Dürwiß platze aus allen Nähten, als Frank Dickmeis die gemeinsame außerordentliche Mitgliederversammlung stellvertretend für die drei beteiligten Vereine eröffnete. Das große Interesse war allerdings zu erwarten, denn schließlich sollten die Mitglieder aus erster Hand Informationen zur geplanten Vereinsfusion und zum Konzept des neu zu gründenden Vereins erhalten. Nach der Wahl des Versammlungsleiters ging es dann auch schnell zum Kern der Sache. Jörg Herpertz, Geschäftsführer von Fortuna Weisweiler, erläuterte zunächst detailliert die Beweggründe und Argumente für ein Zusammengehen der drei Traditionsvereine, um dann im Anschluss die bisherige Arbeit der Fusionsprojektgruppe darzulegen und das Konzept des neuen Vereins vorzustellen. Präsentiert wurde in diesem Zusammenhang auch das designierte Vorstandsteam des neuen Vereins, mit Hans Kube (1. Vorsitzender, derzeit Jugendleiter SCB Laurenzberg), Manni Bräuer (2. Vorsitzender, derzeit 1. Vorsitzender Fortuna Weisweiler) und Frank Dickmeis (3. Vorsitzender, derzeit Jugendleiter Germania Dürwiß) an der Spitze.

Ein eindeutiges Votum

Dass die vorgetragenen Argumente stichhaltig waren und das neue Vereinskonzept offensichtlich überzeugte, zeigte sich in dem einstimmigen Votum für eine Satzungsänderung bei allen drei beteiligten Parteien. Denn die beschlossene Anpassung ist Voraussetzung dafür, dass im Falle der Auflösung der „Altvereine“ das jeweilige Vermögen in den dann neu gegründeten Verein übergeht. Faktisch haben die anwesenden Mitglieder damit grünes Licht für den Zusammenschluss im kommenden Jahr gegeben. Endgültig besiegelt werden soll dieses neue Kapitel im Eschweiler Vereinsfußball dann mit einem formellen Beschluss auf einer weiteren Mitgliederversammlung Ende Januar. Bereits zur kommenden Saison 2020/21 sollen dann Teams unter dem neuen Vereinsnamen FC Eschweiler 2020 an den Start gehen. Wenn alles glatt läuft, wird es an der Spielstätte des FCE im Sportpark Dürwiß dann auch schon Heimspiele auf Kunstrasen geben. Denn die Stadt Eschweiler hat jüngst erst 500.000 Euro für entsprechende Umbaumaßnahmen in den kommunalen Haushalt eingestellt.

 

Bild: Pixabay